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Baby-Erstausstattung · Kapitel 1 von 7

Kliniktasche packen: was wirklich hinein muss

Ab der 36. Woche gepackt bereitstehen: Das meiste davon nutzt du auch zu Hause weiter.

Irgendwann zwischen Bauch und Geburtstermin taucht sie in jedem Gespräch auf: die Kliniktasche. Dahinter steckt keine Wissenschaft. Sie ist eine ganz normale Reisetasche für zwei bis vier Nächte, nur dass du sie packst, bevor du weißt, wann die Reise losgeht.

Ab der 36. Schwangerschaftswoche sollte sie fertig an der Tür stehen. Nicht, weil es dann sofort losgeht, sondern weil du ab jetzt nicht mehr daran denken musst. Wenn es so weit ist, greifst du die Tasche, und fertig. Wenn du magst, teile in zwei Taschen: eine kleine für den Kreißsaal, eine größere fürs Zimmer. Die zweite kann auch später jemand nachbringen.

Für dich: bequem schlägt schön

Pack zwei Stillnachthemden oder bequeme Pyjamas ein, die sich vorne öffnen lassen. Nach der Geburt wirst du oft und zu unmöglichen Zeiten stillen oder kuscheln; eine Knopfleiste vorne erspart dir dabei Verrenkungen.

Dazu kommen warme Socken und ein Bademantel. Kreißsäle sind kühler, als man denkt, und auf dem Weg zwischen Zimmer, Gang und Untersuchung ist der Bademantel dein Zuhause auf Zeit.

Wochenbett- und Stilleinlagen gehören ebenfalls hinein, lieber zu viele als zu wenige. Die Klinik hat Nachschub, aber mit den eigenen fühlst du dich wohler, und zu Hause brauchst du sie ohnehin weiter.

Fürs Baby: ein Outfit reicht

Für den Heimweg braucht dein Baby genau ein Outfit in Gr. 50/56: Body, Strampler, Mütze und Jäckchen. Während des Aufenthalts ist meist für Kleidung und Windeln gesorgt. Frag bei der Anmeldung in der Klinik kurz nach, was gestellt wird, dann packst du nichts doppelt.

Die Babyschale fürs Auto ist der einzige große Posten in diesem Kapitel. Ohne sie darf euer Kind nicht im Auto nach Hause fahren. Als Sicherheitsartikel ist sie die Ausnahme von der Second-Hand-Regel: gebraucht nur, wenn ihr die Geschichte des Sitzes genau kennt und sicher wisst, dass er keinen Unfall hinter sich hat. Auf der Wunschliste eignet sich die Babyschale gut als Gruppengeschenk, etwa von den Großeltern oder dem Kollegenkreis.

Papiere und Kleinkram

In die Außentasche gehören die Unterlagen: in Deutschland der Mutterpass und die Versichertenkarte, in Österreich der Mutter-Kind-Pass und die e-card. Dazu Ladekabel, Lippenpflege, ein Haargummi und etwas Geld für den Automaten.

Denk auch an deine Begleitung: Snacks, Wasser, ein frisches T-Shirt. Geburten dauern manchmal lang, und der Klinikautomat ist selten ein Genuss.

Das Wochenbett: die Tasche lebt weiter

Wochenbett heißt die Zeit nach der Geburt, in der ihr als Familie ankommt und du dich erholst. Fast alles aus der Kliniktasche bleibt dabei im Einsatz: die Nachthemden, die Socken, die Einlagen. Deshalb lohnt sich hier keine Sparversion. Du kaufst nicht für drei Tage Klinik, du kaufst für die ersten Wochen zu Hause.

Auf einer Wunschliste wirkt dieses Kapitel unscheinbar, dabei ist es ideal für alle, die etwas Praktisches schenken wollen: Ein Set Einlagen oder das Heimfahrt-Outfit kostet wenig und wird garantiert gebraucht.

Was du dir sparen kannst

Große Mengen Babykleidung in der Tasche: Ein Outfit für den Heimweg genügt. Auch das eigene Handtuch-Sortiment und die halbe Hausapotheke können zu Hause bleiben. Und falls doch etwas fehlt, findet sich fast immer jemand, der es kurz nachbringt.

Aus der Basisliste

Kliniktasche & Wochenbett

  • Stillnachthemd / bequemer Pyjama2×

    Vorne zu öffnen, fürs Stillen im Wochenbett

  • Warme Socken & Bademantel1×

    Kreißsäle sind kälter, als man denkt

  • Wochenbett- & Stilleinlagen1 Set

    Lieber zu viele als zu wenige

  • Heimfahrt-Outfit Baby Gr. 50/561×

    Body, Strampler, Mütze, Jäckchen

  • Babyschale fürs Auto1×

    Gebraucht nur bei bekannter Historie. Ideal als Gruppengeschenk

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Alle 5 Dinge aus diesem Kapitel stehen schon in der Basisliste.

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