Baby-Erstausstattung · Kapitel 2 von 7
Sicher schlafen: was ins Babybett gehört und was nicht
Babys schlafen am sichersten im eigenen Bett im Elternschlafzimmer, ohne Kissen, Decke und Nestchen.
Kaum ein Kapitel der Erstausstattung ist so voll mit hübschen Dingen, die euer Baby nicht braucht: Himmel, Nestchen, Bettwäsche-Garnituren, Zierkissen. Die gute Nachricht für euer Budget: Das Bett eines Neugeborenen bleibt fast leer. Was wirklich hineingehört, passt auf eine kurze Liste.
Die Empfehlung dahinter wirst du überall hören: Ein Baby schläft anfangs am sichersten im eigenen Bett im Elternschlafzimmer, auf einer festen Matratze, ohne Kissen und ohne Decke. Wie ihr euren Schlafplatz im Detail einrichtet, besprichst du am besten mit deiner Hebamme. Die Basisliste ist genau auf dieses einfache Setup aufgebaut.
Beistellbett oder Babybett?
Beide sind richtig, deshalb stehen sie als ein gemeinsamer Wunsch auf der Liste. Ein Beistellbett hängt sich mit offener Seite an euer Bett: Nachts hörst und erreichst du dein Baby, ohne aufzustehen. Ein klassisches Babybett steht frei, wächst dafür länger mit und lässt sich oft später zum Juniorbett umbauen.
Plant den Stellplatz am besten vor der Geburt: Ein Beistellbett braucht eine offene Bettseite und ein paar Zentimeter mehr Raum, ein Babybett einen festen Platz ohne Zugluft.
Gebraucht kaufen ist bei beiden gut möglich, die Betten überstehen mehrere Kinder. Achtet nur darauf, dass die Matratze fest ist und ohne Lücke ins Bett passt. Zusammen mit der Matratze ist das Bett der Klassiker fürs Größer-Schenken: ein Wunsch, den Großeltern gern übernehmen.
Schlafsack statt Decke
Statt unter einer Decke schläft ein Baby im Schlafsack: Er kann nicht übers Gesicht rutschen und hält trotzdem warm. Zwei Stück in Gr. 50/56 reichen für den Start, einer am Baby, einer in der Wäsche. Denk die Wechselgröße gleich mit: Auf der Wunschliste kannst du dazuschreiben, dass auch Gr. 62 willkommen ist. Für Sommer und Winter gibt es unterschiedlich dicke Ausführungen; welche passt, hängt von Geburtsmonat und Schlafzimmer ab.
Dazu kommen drei Spannbettlaken. Das klingt nach viel, ist aber gelebte Nacht-Realität: Windeln laufen aus, Milch landet daneben. Mit dreien hast du immer ein frisches griffbereit, während eines in der Wäsche hängt.
Mulltücher: das Textil für alles
Acht Mulltücher stehen auf der Basisliste, und die Zahl ist ernst gemeint. Sie sind Spucktuch, Unterlage, Sonnenschutz am Kinderwagen, Notfall-Lätzchen und irgendwann das vertraute Tuch, ohne das gar nichts mehr geht. Gebraucht sind sie oft sogar angenehmer, weil weicher gewaschen.
Auf der Wunschliste kannst du die acht Tücher als einen Wunsch mit Stückzahl anlegen. So können mehrere Gäste je ein Set beisteuern, und alle sehen, wie viele noch offen sind.
Babyphone und Nachtlicht
Ob ihr ein Babyphone braucht, entscheidet eure Wohnung. In einer kleinen Wohnung hörst du dein Baby ohnehin; über zwei Stockwerke ist das Gerät eine echte Entlastung. Es muss nichts mit Kamera und App sein, Hören reicht.
Das dimmbare Nachtlicht wirkt wie ein Detail, macht die Nächte aber leichter: Zum Stillen und Wickeln brauchst du Licht, aber keines, das die ganze Familie aufweckt.
Was du dir sparen kannst
Nestchen, Himmel, Bettwäsche-Garnituren mit Kissen und Kuscheltier-Deko im Bett: Das alles sieht auf Fotos schön aus und bleibt im Alltag draußen. Auch ein fertig eingerichtetes Kinderzimmer muss zur Geburt nicht stehen. Euer Baby schläft die erste Zeit ohnehin bei euch.
Aus der Basisliste
Schlafen
- Beistellbett oder Babybett + Matratze1×
Der Klassiker fürs Größer-Schenken
- Spannbettlaken3×
- Babyschlafsack Gr. 50/562×
Statt Decke. Die Wechselgröße gleich mitdenken
- Mulltücher / Pucktücher8×
Das meistgenutzte Textil überhaupt
- Babyphone1×
- Nachtlicht (dimmbar)1×
Für nächtliches Stillen und Wickeln
Mit Stern markiert: die Favoriten der Basisliste.
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